
Meine Arbeit als Therapeut basiert auf der Gestalttherapie – einem Ansatz, der den Fokus auf das richtet, was Sie im gegenwärtigen Moment erleben: Ihre Gedanken, Ihre Körperempfindungen, Ihre Emotionen. In der Psychotherapie bedeutet das, dass wir nicht nur über Probleme sprechen, sondern gemeinsam erkunden, wie sich Belastungen in Ihrem Alltag zeigen und was Sie konkret verändern können.
Der gestalttherapeutische Ansatz verbindet Wahrnehmung, Bewusstheit und persönliche Entwicklung. Statt nur Symptome zu behandeln, schauen wir gemeinsam auf die Zusammenhänge – und arbeiten daran, dass Sie sich selbst besser verstehen und handlungsfähiger werden.
Lernen Sie, Ihre inneren Prozesse bewusster wahrzunehmen – Gedanken, Gefühle und körperliche Signale. Diese Achtsamkeit ist der erste Schritt zu nachhaltiger Veränderung.
Verstehen Sie, welche Muster Ihr Denken und Handeln prägen. In der Therapie machen wir diese Zusammenhänge sichtbar und schaffen Raum für neue Erfahrungen.
Erarbeiten Sie konkrete Strategien für Ihren Alltag. Der Fokus liegt auf Veränderungen, die Sie tatsächlich umsetzen können – Schritt für Schritt und in Ihrem Tempo.
Jede Therapie beginnt mit einem persönlichen Erstgespräch. Dieses dient dazu, Ihr Anliegen in Ruhe zu besprechen, sich gegenseitig kennenzulernen und gemeinsam herauszufinden, ob die Zusammenarbeit für Sie stimmig ist.
Im Erstgespräch lernen wir uns kennen. Sie schildern Ihr Anliegen, und ich erkläre Ihnen, wie ich arbeite. Gemeinsam klären wir, ob und wie eine Therapie Sie unterstützen kann. Das Gespräch ist unverbindlich und vertraulich.
Jede Therapie ist individuell. Gemeinsam legen wir fest, welche Themen im Vordergrund stehen und in welchem Tempo wir arbeiten. Es gibt keinen starren Plan – die Therapie orientiert sich an dem, was Sie gerade brauchen.
Die Therapiesitzungen finden in meiner Praxis in Frankfurt-Nordend statt oder als Online-Therapie per Video – flexibel und ortsunabhängig. Beide Formate bieten dieselbe Qualität und Tiefe. Die Sitzungen dauern in der Regel 50 Minuten und finden in einem regelmäßigen Rhythmus statt.
Regelmäßig überprüfen wir, wie es Ihnen geht und was sich verändert hat. Erreichen wir Ihre Ziele?
Wir sprechen darüber, wie die Beratung für Sie war und was sich verändert hat. Haben wir die Ziele, die wir uns gesetzt haben, erreicht und kann die Beratung abgeschlossen werden?
Wir denken zusammen darüber nach, wie Sie das Gelernte auf andere Bereiche übertragen können und was Sie tun können, um langfristig stabil bleiben zu können.
Im Zentrum der Gestalttherapie steht das Hier und Jetzt: Was erleben Sie in diesem Moment – in Gedanken, Gefühlen und Körperempfindungen? Die therapeutische Arbeit ist dialogisch – wir begegnen uns auf Augenhöhe. Dabei verstehen wir den Menschen als Ganzes und immer in Beziehung zu seiner Umwelt. Ziel ist es, bewusster wahrzunehmen, was ist, und daraus neue Möglichkeiten entstehen zu lassen.
Die Gestalttherapie arbeitet erlebnisorientiert. Neben dem Gespräch nutzen wir gezielte Experimente, um innere Prozesse erfahrbar zu machen – zum Beispiel den Dialog mit inneren Anteilen (Stuhlarbeit), die bewusste Wahrnehmung des Körpers oder kreative Ausdrucksformen. So werden Themen nicht nur besprochen, sondern unmittelbar spürbar – und damit auch veränderbar.
Gestalttherapie eignet sich für Menschen, die mit Ängsten, depressiven Verstimmungen, Stress oder Erschöpfung zu tun haben, die in Beziehungen oder im Beruf an Grenzen stoßen oder die sich in einer Lebenskrise befinden. Ebenso ist sie ein wertvoller Begleiter für alle, die sich persönlich weiterentwickeln, sich selbst besser verstehen und bewusster leben möchten.
Kleine Entwarnung vorweg: In der Gestalttherapie geht es nicht darum, sich künstlerisch zu betätigen – auch wenn der Name das vielleicht vermuten lässt. Der Begriff „Gestalt" stammt nicht aus der Kunst, sondern aus der Gestaltpsychologie. „Gestalt" bedeutet, dass der Mensch Erlebnisse als Ganzes wahrnimmt – nicht als einzelne Teile. Unverarbeitete oder offene Erfahrungen aus der Vergangenheit wirken oft im Hintergrund weiter und beeinflussen, wie wir in der Gegenwart fühlen und handeln.
In der Therapie geht es darum, nicht abgeschlossene oder verdrängte Lebensthemen – offene Gestalten – abzuschließen. Pinsel und Schere können dabei zu Hause bleiben.
In manchen klassischen Settings wird vor allem analysiert und erklärt, warum etwas so ist. Gestalttherapie ergänzt das um einen entscheidenden Schritt: Wie zeigt sich das gerade jetzt – und was passiert, wenn du es bewusst wahrnimmst? So wird Veränderung nicht nur verstanden, sondern spürbar.
Vergangenheit darf da sein – aber wir schauen vor allem darauf, wie sie heute in deinem Leben wirkt: in deinen Entscheidungen, Beziehungen, Grenzen und inneren Konflikten.
Gestalttherapie bezieht Körperwahrnehmung achtsam mit ein – weil viele Themen nicht nur im Kopf stattfinden. Oft zeigt sich sehr schnell, wo Stress entsteht oder wo du dich selbst übergehst.
Gestalttherapie betrachtet nicht nur „das Problem“, sondern auch Kontakt und Beziehungsmuster: Wie gehst du mit Nähe um? Wie sagst du Nein? Wo passt du dich an? Wo wirst du hart oder ziehst dich zurück? Genau dort entsteht oft die größte Veränderung.
Gestalttherapie ist nicht mechanisch. Sie lebt von Präsenz, Resonanz und einem klaren, wertschätzenden Miteinander. Viele erleben das als sehr entlastend – besonders, wenn sie schon lange „funktionieren“.
Gestalttherapie passt gut, wenn Sie…
sich innerlich erschöpft, unruhig oder wie „abgeschnitten“ fühlen
sich nach Nähe sehnen, aber immer wieder in Konflikte oder Rückzug geraten
Schwierigkeiten haben, Grenzen zu setzen oder sich selbst ernst zu nehmen
das Gefühl haben: „Ich verstehe schon viel – aber es ändert sich nichts“
an einem Punkt stehen, an dem Sie Klarheit und neue Orientierung brauchen
Sie müssen nicht alles alleine tragen. Ein Erstgespräch bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihr Anliegen in Ruhe zu schildern und herauszufinden, ob Psychotherapie der richtige Weg für Sie ist – unverbindlich und vertraulich.
Ich freue mich auf Ihre Nachricht.